Dünnes Eis fürs Klima – Ergebnisse der MOSAiC-Expedition

Im Jahr 2019 war das deutsche Forschungsschiff „Polarstern“ zu der einjährigen Forschungsexpedition „MOSAiC“ aufgebrochen. Mittlerweile haben die Forscher ein erstes Zwischenfazit gezogen – und das ist alarmierend.
Die ersten ausgewerteten Messdaten, die mittlerweile in der Fachzeitschrift „Nature Communications“ veröffentlicht wurden, deuten darauf hin, dass die Ozonschicht über der Arktis Stück für Stück stark schrumpft. [1] Es sei zudem nicht klar, ob das arktische Meereis noch zu retten oder wichtig Kipppunkte bereits überschritten seien. Die Forscher appellieren daher an die Politik, schnell zu handeln.[2]

Schnelles Handeln bedeutet zum einen, Innovationen stärker zu fördern und Forschung voranzutreiben. Deswegen fordern wir in unserem Wahlprogramm zur Bundestagswahl 2021, die erneuerbaren Energien schnell auszubauen und Technologien wie die CO2-Abscheidung und Speicherung zu entwickeln und zur Einsatzreife zu bringen.
Es bedeutet aber auch, alle zur Verfügung stehenden Technologien zu nutzen, die einen Beitrag zum Klimaschutz leisten können. Daher fordern wir als ergänzende Maßnahme die Laufzeitverlängerung der sechs verbliebenen Kernkraftwerke inklusive der notwendigen Nachrüstungen für einen sicheren Weiterbetrieb als Brückentechnologie.
Auch Maßnahmen wie eine angemessene CO2-Steuer, die zu klimafreundlicheren Entscheidungen bei Unternehmen und Bürgern führen, gehören für uns dazu, um das Ruder so schnell wie möglich herumreißen zu können.
Erfahre hier mehr über unsere Positionen zum Klimaschutz in unserem Wahlprogramm für 2021: https://www.diehumanisten.de/wahlen/wahlprogramm-2021/#Klima


Quellen:
[1] https://www.nature.com/articles/s41467-021-24089-6, abgerufen am 29.06.2021
[2] https://www.bmbf.de/de/karliczek-mosaic-expedition-ist-meilenstein-fuer-die-klimaforschung-14708.html, abgerufen am 29.06.2021