Was ist PLURV?

Menschen streiten oft aneinander vorbei. Das kann an Biases liegen – kognitiven Verzerrungen, die zur Entfernung unserer Wahrnehmung von der nachweisbaren Realität führen. Um die hierbei auftretenden Widersprüche zu kompensieren, rückt sich unser Gehirn falsche Argumente zurecht: Fehl- und Trugschlüsse. Wenn diese nicht fruchten, folgen nicht selten destruktive Diskussionstaktiken.

„PLURV“ (engl.: FLICC – Fake Experts, Logical Fallacies, Impossible Expectations, Cherry Picking, Conspiracy Theories) ist eine Akronym für häufige Fehlschlüsse und rhetorische Fallen, welches ursprünglich von John Cook entwickelt wurde, um Fehlinformationen rund um den menschengemachten Klimawandel zu entlarven. Das Wissen um diese Methoden kann uns dabei helfen, Fehler zu verstehen und Debatten zu versachlichen. Darüber hinaus dient es auch der Selbstreflektion – denn wir alle machen Fehler und eine wissenschaftlich aufgeklärte Gesellschaft beginnt damit, dass wir uns an die eigene Nase fassen.

Auf dieser Seite stellen wir ausgewählte PLURV-Techniken mit anschaulichen Beispielen vor, wobei wir uns auf die deutschen Übersetzungen von Skeptical Science und Klimafakten.de berufen.

P wie Pseudo-Experten

L wie Logische Trugschlüsse

Unterform der Verfälschten Darstellung.
Unterform der Übermäßigen Vereinfachung.
Unterform der Übermäßigen Vereinfachung.
Unterform der Falschen Fährte.
Unterform der Falschen Entsprechung.
Unterform der Falschen Entsprechung.
Unterform der Falschen Entsprechung.

U wie Unerfüllbare Erwartungen

R wie Rosinenpicken

V wie Verschwörungs­ideologien

Anmerkung: Wir schreiben "Verschwörungsideologien" oder "-mythen", da der Begriff "Verschwörungstheorien" eine nicht vorhandene Ähnlichkeit zu wissenschaftlichen Theorien/Hypothesen suggeriert.

Bei der Erarbeitung unserer Positionen achten wir darauf, diese PLURV-Methoden zu meiden und uns stattdessen möglichst neutral auf die wissenschaftliche Faktenbasis zu berufen. Wie wir das tun, erfährst du hier:

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