Legalisierung


Legalisierung

Die bisherige Drogenpolitik ist aus unserer Sicht gescheitert. Sie schafft es weder, Konsum zu reduzieren, noch von problematischem Konsum betroffenen Menschen wirklich zu helfen. Durch das Drängen der Konsumenten und Anbieter von Drogen in die Illegalität werden internationale kriminelle Strukturen gefördert und wird mehr Leid verursacht, als psychoaktive Substanzen allein je auslösen könnten.

Mit einer Legalisierung von Drogen schaffen wir gleichzeitig die Möglichkeit zu verantwortungsbewusstem Konsum. Dieser zeichnet sich dadurch aus, dass dem Konsumenten die Risiken seines Handelns bekannt sind und von ihm so weit wie möglich reduziert werden, wobei insbesondere die (fahrlässige) Schädigung Dritter zu vermeiden ist. Die Aufgabe des Staates ist es, dies zu fördern, indem er umfassend und nach aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen über alle bekannten psychoaktiven Substanzen Informationen zur Verfügung stellt und über Harm Reduction sowie Safer-Use-Strategien aufklärt. Wenn die nötigen Qualitätskontrollen vorhanden sind, durch die Manipulationen der Substanzen ausgeschlossen werden können, kann der Konsument zu einer korrekten Einschätzung über seinen Konsum gelangen. Dies ist unser Ziel und sollte ähnlich wie bei momentan angebotenen psychoaktiven Substanzen, wie Alkohol und Tabak, umgesetzt werden.

Wir fordern daher die Einstufung des Gefährdungspotentials psychoaktiver Substanzen hinsichtlich wissenschaftlicher Kriterien, auch für die bereits legal erwerbbaren Drogen Alkohol und Tabak. Der Drogenhandel über den Schwarzmarkt muss darüber hinaus reduziert und legale Erwerbsmöglichkeiten geschaffen werden, um so kriminellen Kartellen ihre Machtbasis zu nehmen und die Abnahme von Beschaffungskriminalität zu erreichen. Mehr informierte Bürger, die verantwortungsbewusste Entscheidungen im Umgang mit psychoaktiven Substanzen treffen, sind unser Ziel.


Siehe auch

Psychoaktive Substanzen




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